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Benzinmotor oder Elektromotor – was ist der Antrieb der Zukunft?

Elektroauto beim Tanken

Modernes Elektroauto an der Tankstelle | © Tim Reckmann / pixelio.de

Auch wenn heute noch die meisten Autos mit Benzin betrieben werden, müssen wir langfristig zu anderen Mitteln greifen, da die fossilen Rohstoffe nicht ewig ausreichen werden. Eine saubere Alternative zu Benzin, ist der Elektroantrieb, der sich aktuell aufgrund der kurzen Reichweite eher im Stadtverkehr durchsetzen könnte.

Kostenvergleich Elektro-/Benzinantrieb
Das Elektroauto ist zwar im Verbrauch sehr viel günstiger als ein Benziner (circa 22 Cent pro Kilowattstunde), aber es ist fraglich, ob das die Anschaffungskosten aufwiegt, die bei einem elektronisch betriebenen Peugeot iOn – siehe: http://www.mein-elektroauto.com/2012/01/elektroauto-peugeot-ion-kann-fur-29-000-euro-gekauft-werden/4322/ – fast doppelt so hoch sind, als bei dem vergleichbarem Modell mit Verbrennungsmotor. Deshalb werden Elektroautos meist nur zum Leasing angeboten. Unverzichtbar bleiben fossil betriebene Motoren wie dieser im Baustellenbetrieb und bei der mobilen Stromerzeugung. Der „Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität“ (mehr Info: http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=309868.html) sieht vor, dass man die ersten 5 Jahre von der Kfz-Steuer befreit wird, bei einer Erstzulassung bis 31. Dezember 2015 sollen es sogar 10 Jahre sein. Bei der Kfz- Versicherung unterscheiden sich die Prämien stark zwischen den einzelnen Anbietern. Auch bei

Vorzüge des Elektroautos bezüglich Klima- und Umweltschutz
Elektroautos selbst produzieren keine CO2-Emissionen, allerdings werden diese über die Steckdose nur verlagert. Deshalb kommt es vor allem darauf an, woher der Strom kommt. Wird er aus einem mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerk bezogen, kommt es beim heutigen Strom-Mix in Deutschland zu keinen Einsparungen im Vergleich zu einem 4-Takt-Ottomotor, wird er allerdings mit alternativen Energiequellen wie Windenergie hergestellt, fällt praktisch kein Kohlendioxid an.

Nachhaltige Mobilität ohne fossile Rohstoffe
Die Tatsache, dass die fossilen Brennstoffvorräte irgendwann aufgebraucht werden, ist allgemein bekannt. Dank dem Kraftstoffzusatz für Benzinmotoren (E10), welcher aus Bioethanol besteht und einen 10%igen Anteil ausmacht, soll es möglich sein, den Benzinverbrauch zu verringern. Diese Kraftstoffart kann jedoch nicht von jedem Fahrzeugmodell genutzt werden, die Hersteller informiert im Internet, welche Modelle mit E10 getankt werden können. Der Kraftstoffzusatz für Benzinmotoren dient dazu, das Ende der Versorgung mit fossilen Rohstoffen etwas hinaus zu zögern, ein mit nachhaltigen Stromquellen versorgtes Elektroauto ist langfristig gesehen die bessere Alternative.

Elektromotor: Der Nissan Leaf im Praxistest 2013

Komfort und Mobilität
Der Elektromotor ist im Vergleich zum Verbrennungsmotor sehr leise, dies ist jedoch auch bei allen neueren Benzinern der Fall. Was die Mobilität anbelangt ist der Benzinmotor ganz klar im Vorteil. Bei dem Elektromotor ist die Reichweite sehr gering und das Versorgungsnetz noch nicht ausreichend ausgebaut. Ist die Batterie leer, ist bei einer herkömmlichen Steckdose mit einer Ladezeit von 8 Stunden zu rechnen, deshalb kann man mit einem Elektroauto an einem Tag nicht dieselbe Strecke zurücklegen als mit einem Verbrennungsmotor. Die Arbeitsgruppe Batterietechnologie der Organisation Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität forscht daran, die Laufzeit der Batterie zu erhöhen, um das Elektroauto konkurrenzfähiger zu machen.

Fazit:
Umwelttechnisch gesehen ist der Elektromotor im Vergleich zum 4-Takt-Ottomotor viel besser, sofern Strom aus umweltfreundlichen Quellen genutzt. Allerdings ist noch einiges an Entwicklung nötig, um die Kosten für ein elektronisch betriebenes Auto zu senken, die Reichweite zu erhöhen und das Versorgungsnetz auszubauen. In Frankreich hat sich in vielen Städten das Prinzip Carsharing, bei dem man ein Elektroauto für Fahrten innerhalb der Stadt mieten und an verschiedenen Standorten absetzen kann, durchgesetzt und auch in Deutschland entwickelt sich das Modell „Stadtmobil“ langsam. Eine praktische Alternative für reine Elektrofahrzeuge sind die Hybridmodelle, die sowohl mit Elektrizität als auch mit Strom betrieben werden können und das Problem der kurzen Reichweite bei Elektroautos lösen.

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Wetterstationen sorgen für Durchblick

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Die technische Entwicklung schreitet mit großen Schritten voran. Überall gibt es neue Gadgets, mehr Funktionen für normale Elektrogeräte und ständig neue, moderne Technik. Es ist manchmal schwer, dabei noch den Überblick zu behalten. Uptodate wollen viele sein – nur ist das notwendig? Continue reading ›

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